Kooperation

"mobja" steht für "Mobile Jugendarbeit / Streetwork" und beschreibt unseren seit April 2003 bestehenden Auftrag für die Stadt Biedenkopf mit den Ortsteilen. Dies bedeutet, dass wir uns aktiv darum bemühen, die Interessen der ansässigen Jugendlichen (vor allem jener aus benachteiligenden Zusammenhängen) aufzugreifen und aus diesen ein buntes Programm an Angeboten sportlicher, kreativer und spielerischer Art zu entwerfen. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, gezielt für solche Jugendliche (von 13-17 Jahren) da zu sein, denen es bisher nicht gelang, an der Vereins- oder Verbandsarbeit teilzuhaben.

Die mobja ist stets an Kooperationen mit anderen Trägern, Institutionen, Kirche, Vereinen, Verbänden, Schulen und anderen engagierten Personen interessiert, um ein Netzwerk für die Jugendarbeit in und um Biedenkopf herum zu fördern. In Zeiten von knapper werdenden Finanzmitteln und rückläufigen Mitgliederzahlen in Vereinen sind Kooperationen obligatorisch, um Kinder und Jugendliche in das Gemeinwesen zu integrieren und ihnen Orientierungshilfe zu geben.

Nebenbei haben wir die Erfahrung gemacht, dass schon kleine Gesten, beispielsweise das Bereitstellen von Räumlichkeiten, Materialien, Geräten oder freiwilligen Kräften dazu beitragen kann, Jugendarbeit effektiver und kostengünstiger zu machen sowie Hemmschwellen gegenüber dem Fremden abzubauen.

Wir sind bei Anfragen gerne hilfs- und gesprächsbereit, bitten jedoch auch darum, zu schauen, in welcher Weise die mobja unterstützt werden kann. Mit etwas Kreativität und gutem Willen kann auf Gemeindeebene so einiges Positive im Sinne der Jugendlichen bewirkt werden.

Beispiele für gelungene Kooperationsbemühungen zeigen u.a. folgende Aktionen:

* Teilnahme an diversen Schul- und Stadtfesten in Biedenkopf (u.a. am Kinder- und Jugendtag des 750-jährigen Stadtjubiläums)
* 5-tägiges Projekt an der Stadtschule Biedenkopf im April 2004
* Teilnahme an und Programm bei Vereinsfeierlichkeiten in Wallau (Spielmobil)
* Kooperation mit dem Diakonischen Werk ( Gruppe für von Trennungs- und Scheidungssituationen betroffene Kinder)
* Hausaufgabenbegleitung an der Stadtschule
* Spielmobileinsatz in den Ortsteilen
* Gemeinsames Kinderprogramm auf dem Biedenkopfer Weihnachtsmarkt mit den Kindergärten und dem Förderkreis der Grundschule
*Mädchen AG an der Stadtschule
*Unterstützung der Projektwoche an der Stadtschule
*AG Skulpturenpfad ...
Zusätzlich vernetzen wir uns auch mit anderen Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Landkreises (Kreisjugendförderung), weiteren Jugendclubs und -pflegen, der Erziehungsberatungsstelle, dem Diakonischen Werk, dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, den Beratungsstellen vor Ort, der Polizei, der Jugendgerichtshilfe, PolitikerInnen, Vereinen, Schulen usw.

Ein Produkt dieser Anstrengungen sind die halbjährlich stattfindenden Treffen der "Arbeitsgemeinschaft Jugendarbeit" (AG JA), die von uns ausgerichtet und von vielen Interessierten wahrgenommen werden. In diesem Kreis beschäftigen wir uns mit allgemein wichtigen Themen der offenen Jugendarbeit wie z.B. dem Einrichten von Jugendclubs, Problem- und Bedürfnislagen Jugendlicher vor Ort, Integration ausländischer MitbürgerInnen oder Stärkung des Ehrenamtes. Diese Treffen sind offen für alle!